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Die Marke Eigenbau – „Das kann ich auch!“

21. Dezember 2013

Früher waren es die Großmütter, die allwöchentlich beim Sonntagstee Wollsocken für die Enkel strickten. Außerdem verteilte sich regelmäßig der liebliche Duft von Apfelkuchen in der Wohnung, wenn die Mamas dieser Welt ihre Küchen zu Backstuben verwandelten. Heute aber sind es nicht mehr die Frauen 40+, die sich solchen Beschäftigungen widmen, sondern Jung und Alt und Mann und Frau gleichermaßen.
Immer mehr Menschen folgen dem Trend, alles selbst zu machen. In einer globalisierten Welt, in der Laufbandproduktion und Massenindustrie keine Fremdworte sind, sucht jeder einen Weg, seiner Individualität Ausdruck zu verleihen. Man schreibt es sich auf die Fahne: „Do it yourself!“

DIY heißt es abgekürzt und bedeutet so viel wie „Mach’s dir selbst!“ Frei nach diesem Motto wird gehämmert, gestrickt und gebacken, was das Zeug hält – dabei helfen uns Fernsehköche, Bastel-Blogger und unzählige Videos auf Plattformen wie YouTube. Dass beim Selbermachen nicht alles glatt läuft, hat wohl jeder schon einmal selbst erlebt. Am Ende jedoch freut man sich darüber, etwas geschafft zu haben – und sei es nur, die Anleitung Schritt für Schritt befolgt zu haben.

Ist diese aufkommende „Handmade-Kultur“ nur ein temporäres Phänomen? Ist es gar eine ganze Bewegung, die einen neuen Lebensstil einfordert und propagiert? Fakt ist, dass wir sehr häufig auf den DIY-Trend treffen.
Egal ob Enie van de Meiklokjes mit ihrer Show „Enie backt“ oder Jamie Oliver mit seinen schnellen 15-Minute-Meals – Leckereien aus aller Welt werden uns zu jeder Tageszeit auf vielen öffentlichen und privaten Sendern angeboten. Die TV-Köche sprühen mit Inspirationen nur so um sich, sodass dem Hobbykoch warm ums Herz wird. Für das nächste Festtagsessen wird auf diese Weise schon das Richtige gefunden!

„Aus alt mach neu!“ ist auch ein sehr beliebtes Motto, wenn es um DIY geht. Auf YouTube zeigen einige Blogger, wie sie alte oder unbrauchbare Teile wieder zum Leben erwecken und umfunktionieren. Wer zum Beispiel Papas ausrangierte Schallplatten hübsch findet, kann sich mit Hilfe von daaruum eine Étagère basteln. Hier findet ihr die Anleitung.

Die Welt des Selbermachens ist unendlich groß, immer wieder stößt man auf Skurriles, Lustiges und tatsächlich auch auf Hilfreiches. Die Plattform Pinterest ist ein Beispiel für eine riesige Bildersammlung, vor allem zu DIY. Hier veröffentlichen Mitglieder ihre Fotos und teilen ihre Kreationen und Ideen mit der Welt.

Ob man dem DIY-Zug aufspringt oder nicht, ist jedem selbst überlassen, aber ein Versuch kann nicht schaden. Wer die Augen offen hält, findet überall Inspiration: ob in einer Lifestyle-Zeitschrift, bei Youtube oder im Baumarkt nebenan.
Vielleicht findet man beim Surfen im World Wide Web ja auch die ein oder andere kurzfristige Idee für ein Weihnachtsgeschenk!

 

Julia Makowski

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